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Heidelberg-Weststadt.

Auch in der wohlhabenden Stadt Heidelberg – hinter Baden-Baden rangieren wir in der baden-württembergischen „Liga der Einkommensmillionäre“ auf Rang 2 – gibt es viele Menschen, die von Ausgrenzung und Armut bedroht sind. Insgesamt waren 2005 rund 11.600 Einwohnerinnen und Einwohner in Heidelberg arm oder armutsgefährdet – so das Ergebnis des 300 Seiten starken „Berichts zur Sozialen Lage in Heidelberg“, den Bürgermeister Dr. Joachim Gerner dem Ortsverein Weststadt am 5. Mai 2008 auf einer sehr gut besuchten Mitgliederversammlung (darunter einigen vom Ortsvereinsvorsitzenden, Alex Füller, besonders herzlich willkommen geheißenen Gästen) in der Gaststätte „Hutzelwald“ vorstellte.

Veröffentlicht am 07.05.2008

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Weststadt hat in der Sitzung am 8.11. hat zu dem vorgelegten Bebauungsplan Kurfürsten-Anlage / Bahnhofstraße folgendes beschlossen:

  • Die Bauhöhe der neuen Gebäude soll sich in die vorhandene Baustruktur harmonisch einordnen. Das heißt, es sollen Gebäude mit nicht mehr als fünf Stockwerken (incl. Erd- und Dachgeschoss) entstehen. Die Firsthöhe darf 17,50m nicht überschreiten. Das entspricht der bestehenden Bebauung der Bahnhofstrasse ent Das Gebäude am Römerkreis sollen entlang der Kurfürstenanlage maximal sechs Stockwerke haben.
  • In die neuen Gebäude sollen öffentlich nutzbare Räume integriert werden, damit die Weststadt ein kleines Stadtteilzentrum erhält.
  • Möglichst viele der Bäume in der Bahnhofstraße und in der Kurfürsten Anlage sollen erhalten bleiben.
  • Die Gestaltung der neuen Gebäude darf nicht den Interessen von Investoren ausgeliefert werden, vielmehr sollen dafür Architektenwettbewerbe ausgeschrieben werden.
  • In den Gebäuden soll bezahlbares Wohnen integriert werden.
  • Der vorgesehene öffentlich zugängliche Platz jenseits der Landhausstraße soll auf der Höhe der Kleinschmidtstraße entstehen, da die Lage günstiger ist und die Realisierung im ersten Bauabschnitt erfolgen kann. Der Platz soll um eine Grünfläche ergänzt werden, die auch die nördliche Straßenseite der Bahnhofstraße vom Römerkreis bis zur Landhausstraße integriert.
  • Die Neubebauung und die vorgesehene Mischnutzung dürfen nicht zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen in der Bahnhofstraße, in der Ringstraße und den sonstigen Zufahrtsstraßen führen. Bevor der Bebauungsplan erstellt wird, soll eine Verkehrsuntersuchung durchgeführt werden, die den Zuwachs und die Beeinträchtigung der Wohnbevölkerung darstellt. Eine Verringerung des Verkehrsaufkommens in der Bahnhofstraße ist anzustreben.
  • Die Nutzung der vorgesehenen Gewerbeflächen soll auf Nahversorgung ausgerichtet sein. D. h. die vorgesehenen Verkaufsflächen sollen vor allem auf der Seite der Bahnhofstraße entstehen, damit der Bezug zur Weststadt betont wird.
  • Die fußläufige, sichere Anbindung der Weststadt an Bergheim auf der Höhe der Kleinschmidtstraße und der Landhausstraße soll in der kurzfristigen Herstellungsvariante zwingend vorgesehen sein.

Veröffentlicht am 13.11.2007

Prominenter Besuch in Heidelberg: Auf Einladung der SPD-Gemeinderatsfraktion und des Ortsvereins Heidelberg-Weststadt kam Claus Schmiedel, der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, am 24. Oktober 2007 aus Stuttgart in die Kurpfalz. Unter dem Motto "Bezahlbar wohnen in Heidelberg – Welche Verantwortung hat das Land?“ diskutierte er im DAI mit Christoph Nestor vom Mieterverein Heidelberg und dem SPD-Stadtrat Thomas Krczal das brisante Thema „Wohnungspolitik“.

Dr. Alex Füller, der Vorsitzende unseres Ortsvereins, führte die rund 30 Besucherinnen und Besuchern in das Thema ein: Das Mietpreisniveau liegt in Heidelberg bundesweit in der Spitzengruppe – und dies bei leicht unterdurchschnittlicher Kaufkraft der Bevölkerung. So fällt es vielen Heidelbergerinnen und Heidelbergern zunehmend schwer, in unserer Stadt bezahlbaren Wohnraum anzumieten. Der landespolitische Einfluss auf die Situation sei dagegen negativ spürbar, der Verkauf der Justizgebäude und des Altklinikums seien die vieldiskutierten Beispiele in der Stadt.

Claus Schmiedel führte aus, dass es in Baden-Württemberg statistisch gesehen zwar keine Wohnungsnot gebe. Es herrsche aber eine Diskrepanz zwischen ländlichen Gebieten mit einem ausgeglichenen Angebot einerseits und städtischen Gebieten mit einem Wohnungsmangel andererseits. Es sei daher dringend erforderlich, den städtischen Wohnbau mit Landesmitteln zu fördern. Leider aber habe es die Landesregierung in der Vergangenheit versäumt, längerfristig in dem Mietwohnungsbau zu investieren. Baden-Württemberg sei das einzige Bundesland, das die Wohnbaumittel auf Null zusammengestrichen habe. Es sei höchste Zeit, dass die Landesregierung beim sozialen Mietwohnungsbau das Ruder herumreiße. „Wir können nicht tatenlos zusehen, wie sich in den Großstädten Milieus der Armut verfestigen, in denen das Wohnen nicht mehr menschenwürdig ist", sagte Schmiedel. Der Landesregierung rate er, den Blick nach Bayern zu werfen: Der Impuls für den Wohnungsbau komme dort von der Kommune, die sich mit dem Land hälftig die Kosten dafür teile.

Thomas Krczal betonte, wie wichtig es ist, dass die öffentliche Hand am attraktiven Standort Heidelberg die städtische Wohnförderung als Steuerungsinstrument in der Hand halte. Daher komme für ihn und die SPD-Gemeinderatsfraktion ein Verkauf der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg (GGH) zur Sanierung des städtischen Haushalts nicht in Frage. In der Bahnstadt strebe die SPD-Fraktion eine Quote von 20% preiswertem Wohnraum an. Beim Altklinikum habe man dieses Ziel allerdings verfehlt – hier wird es leider nur eine Quote von 15% geben. Zudem wies Thomas Krczal auf einen weiteren Missstand hin: Gerade junge Familien mit Kindern finden in Heidelberg kaum noch Wohnungen zu bezahlbaren Preisen und müssen in die Umlandgemeinden ziehen – dies sei nicht im Sinn eder Fraktion. Die Landesregierung behandele Heidelberg stiefväterlich – so Christoph Nestor. Durch ein Allparteienbündnis müsse man Druck auf das Land ausüben, so könne man der auch von ihm beklagten Diskrepanz zwischen Mietpreisen und Kaufkraft begegnen.

Veröffentlicht am 08.11.2007

Ortsverein; Mitgliederbefragung 2007 :

Der Vorstand hat sich für dieses Jahr vorgenommen, den Ortsverein verstärkt zur Plattform für politische Diskussionen zu machen. Bevor wir vom „grünen Tisch“ aus planen, möchten wir euch bitten, uns bei diesem Vorhaben zu unterstützen, indem ihr die Fragen des Fragebogens beantwortet. Ihr könnt den Fragebogen – bitte bis Anfang Juli – entweder bei einem Vorstandsmitglied abgeben, zu einer der nächsten Mitgliederversammlungen mitbringen oder beim Sommerspektakel am SPD-Tisch abgeben.

Den Fragebogen findet Ihr im Menü unter "Downloads" oder hier

Veröffentlicht am 13.06.2007

Bundespolitik; Mitgliederehrungen :

„Es gibt viele gute Gründe, Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands zu werden“, stellte der Bundestagsabgeordnete Lothar Binding bei der diesjährigen Mitgliederehrung des SPD-Ortsvereins Heidelberg-Weststadt fest, die am 17.12.2006 in der Gaststätte „Alter Kohlhof“ stattfand. „Viele kommen zu uns, weil sich schon ihre Großeltern und Eltern in der Sozialdemokratie engagiert haben, andere schließen sich der SPD an, weil politische Vorbilder wie Willy Brandt oder Helmut Schmidt sie dazu bewegen, und manche überzeugt das jahrzehntelange Eintreten der SPD für die Grundwerte Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Die Freude ist natürlich dann besonders groß“, bekannte Binding, „wenn sich unsere Mitglieder nicht nur aktiv am politischen Leben in den Ortsvereinen beteiligen, sondern der SPD auch dauerhaft die Treue halten.“ Und so konnte er in einer Feierstunde des Ortsvereins wieder persönlich Ehrenurkunden an zahlreiche langjährige Mitglieder überreichen, die in diesem Jahr auf „runde Parteijubiläen“ zurückblicken: Wilhelm Jung auf 40 Jahre, Albertus Bujard, Hans Heller, Hans Neuendorff und Manfred Stolzenburg auf 35 Jahre, Erhard Mayer, Walter Mühlhausen, Michael Odenwald, Gabriele Rehm und Jürgen Sauter auf 30 Jahre, Claudia Kahmann auf 25 Jahre und Jürgen Hotz auf 20 Jahre Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

Veröffentlicht am 19.12.2006

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